Quelle: Instagram @brighttattoo
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Tipps für die richtige Tattoo-Pflege

Frische Tätowierungen bedürfen besonderer Aufmerksamkeit, damit sie schnell abheilen und nicht vorzeitig verblassen. Bei der Pflege deines Tattoos gibt es einige Dinge zu beachten. Wir verraten dir, worauf es in den ersten Tagen und Wochen nach dem Stechen ankommt.  
 
Es ist geschafft: Dein Wunsch-Tattoo ist endlich unter deiner Haut. Damit du möglichst schnell und lange etwas von deinem neuen Tattoo hast, gilt es jetzt das Kunstwerk sorgfältig zu pflegen. Direkt nach dem Tätowieren ist die Pflege des Tattoos besonders wichtig. Deshalb schickt der Tätowierer dich zunächst auch mit einem desinfizierten, eingecremten und vor allem in Folie verpackten Tattoo nach Hause. Diese Folie sollte frühestens nach drei Stunden – spätestens aber nach einem Tag – entfernt werden. Anschließend kann das frische Tattoo vorsichtig mit lauwarmen Wasser abgespült werden. Wer nicht auf Reinigungslotion verzichten möchte, sollte auf ph-neutrale und hautschonende Seife zurückgreifen. Tupfe die Stelle danach vorsichtig mit einem fusselfreien Handtuch ab. Um die Wundheilung zu fördern, sollte die Stelle außerdem mindestens zweimal täglich eingecremt werden.  
 
Wichtig: Vor dem Reinigen und Eincremen immer die Hände waschen, damit keine Bakterien in die Wunde geraten. Und auch wenn es juckt: auf keinen Fall an der Kruste herumpulen. Das verlangsamt nicht nur den Heilungsprozess, obendrein können auch noch Farbpartikel entfernt werden.

Pflegehinweise für deinen Alltag

Quelle: Instagram @brighttattoo

Je nach Größe deines Tattoos kann die Heilung zwischen drei Wochen und drei Monaten dauern. In dieser Zeit solltest du die Pflegeroutine beibehalten. Nach ein paar Tagen bildet sich bereits eine feine, hauteigene Schutzschicht. Dennoch solltest du dein Tattoo weiterhin gut pflegen. Dazu gehört im Übrigen auch auf direkte Sonneneinstrahlung an dieser Stelle zu verzichten. Schwimmbad- und Saunabesuche sind zumindest in den ersten 14 Tagen tabu, da Chlorwasser und übermäßiges Schwitzen die Wundheilung beeinträchtigen können. Zu enge Kleidung kann am frischen Tattoo reiben. Besser ist es, in den ersten Tagen auf lockere Klamotten und angenehme Stoffe zu setzen. Zum Eincremen des neuen Tattoos eignen sich Wund- und Heilsalben aus der Apotheke oder spezielle Tattoo-Pflegeprodukte. Wer unsicher ist, welche Pflege die richtige ist, kann sich von seinem Tätowierer beraten lassen. 

Tipp: Sollte es trotz aller Vorkehrungen trotzdem zu Schwellungen, Rötungen oder anderen Hautirritationen kommen, solltest du einen Arzt aufsuchen. Solche Symptome könnten auf eine allergische Reaktion oder Entzündung der Wunde hindeuten.

Langfristige Tattoo-Pflege

Mit der Heilung des neuen Tattoos ist die Pflege aber noch nicht abgeschlossen.  
 
UV-Schutz: Auch Monate nach dem Studio-Besuch bleibt es wichtig, das Tattoo vor direkter UV-Strahlung zu schützen. Diese wirkt sich negativ auf die Farbpigmente unter der Haut aus. Vor dem Sonnenbaden also immer gut eincremen – am besten mit einer Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.  
 
Hautpflege: Tätowierte Hautpartien sind in der Regel empfindlicher als andere Körperstellen und benötigen deshalb besondere Pflege. Es kann daher nicht schaden, regelmäßig  feuchtigkeitsspendende Creme aufzutragen. So bewahrst du deine Haut nicht nur vor dem Austrocken, die Farben deines Tattoos strahlen dadurch auch länger und der Nachstech-Termin kann zumindest hinausgezögert werden. 

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