Quelle: Instagram @ciko_tattoo
In(k)spiration

Worauf du bei einem Mandala Tattoo achten solltest

Das solltest du beachten, wenn du dir ein Mandala Tattoo stechen lässt

In unserem ersten Teil über Mandala Tattoos wurden bereits die Bedeutungen hinter dem Hype gründlich beleuchtet. Nun wollen wir uns den Anforderungen widmen, die ein solches Motiv mit sich bringt, denn es sind einige Faktoren zu berücksichtigen.

Die richtige Körperstelle

Da Mandalas von ihrer Symmetrie leben, ist es wichtig, dass du eine geeignete Körperstelle für dein Motiv wählst. Mandalas wirken am besten und eindrucksvollsten, wenn ihnen viel Platz gewährt wird. So sind dein Rücken, deine Wirbelsäule oder dein Bein besonders gut geeignet, um die Gleichmäßigkeit des Musters zum Vorschein zu bringen. Trotzdem heißt das nicht, dass die Motive nicht auch auf den Fingern, der Hand oder auf dem Fuß funktionieren können.

Mandala Tattoo auf dem Kopf
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Mandala auf der Kopfhaut

Mandala Tattoo auf der Hand
Quelle: Instagram @tikkatattoo

Mandala auf der Hand

Die Symmetrie

Genauso wichtig wie die passende Körperstelle ist die Beachtung der Symmetrie des Mandalas. So sollten sowohl das Motiv an sich, als auch die Elemente innerhalb, symmetrisch angeordnet werden. Der Physiognomie der gewählten Stelle zufolge, soll das Mandala für den Betrachter gleichmäßig auf einen Mittelpunkt gerichtet wirken. Denn die Ausdrucksstärke der Mandalas liegt in der strengen Symmetrie, somit auch Geometrie und der vielen Details der einzelnen Muster. Für den Tätowierer stellt dies eine ausgesprochene Herausforderung dar, denn ein Kunde wird niemals komplett still in einer absolut geraden Haltung verharren können.

Mandala Tattoo auf der Schulter
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Mandala Tattoo auf dem Rücken
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Mandala Tattoo auf dem Knie
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Die Anordnung

Um die notwendige Symmetrie zu erreichen, muss das Mandala Tattoo über sehr saubere Linienführung und präzise gesetzte Punkte verfügen. Unterschiedlich starke oder gar verschieden förmige Linien würden diesen Effekt sofort ruinieren. Die Symmetrie des Mandalas verzeiht also keine Fehler und kleinste Abweichungen fallen dem Betrachter sogleich ins Auge. Selbst auf großen Flächen ist auf eine absolut akkurate Stechweise zu achten.

Die passende Stilrichtung

Close-up eines Mandala Tattoos
Quelle: Instagram @tikkatattoo

Bei einem Mandala Tattoo bist du nicht allein auf eine Stilrichtung limitiert, sondern hast auch hier mehrere Möglichkeiten. Damit dein Tattoo aber noch in vielen Jahren erkennbar und ästhetisch aussieht, sind starke Kontraste zwischen den Linien, Punkten und deiner Haut notwendig. So wird gerne der Blackwork Stil gewählt, bei dem allein mit schwarzer Tinte gearbeitet wird, oder auch der Traditional Stil, um die markanten schwarzen Konturen zu betonen. Ebenso geeignet ist der Dotwork Stil, bei welchem komplett auf Linienführung verzichtet wird und allein Punkt für Punkt gestochen wird. Gerade hierbei können sehr feine Schattierungen das Mandala noch ausdrucksstärker gestalten.

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